| | 30. März 2012 19:00 |
Giordano Pennisi hat als freischaffender Fotograf und Aktivist der BesetzerInnenszene Roms in den letzten 10 Jahren kaum eine Demonstration, Besetzung oder Anti-Räumungsblockade verpasst und Bilder, Flyer, Zeitungsartikel und Video- und Audio-Aufnahmen gesammelt. Die drei Teile der Ausstellung (Orte, Gesichter, Aktionen) kreisen um die Idee von Erinnerungen, Spuren einer all zu oft vergessenen Vergangenheit. Viel riskierend und oft verhaftet, hat Pennisi tausende Geschichten zusammengetragen, von Segregation, von Kindern von Fahrenden in Wohnwagen, die zu kalt zum Schlafen sind (und zu leicht anzuzünden), von somalischen Flüchtlingen auf der Suche nach einer Zukunft (weil ihre Vergangenheit schon lange gestohlen wurde), von Studierenden, ArbeiterInnen und Familien in Rom, zu arm, damit es bis ans Monatsende reicht. Gewöhnliche Geschichten, alltägliche und stille Erzählungen von Leid, aber manchmal auch Geschichten von Kampf und Selbstorganisierung.
weiterlesen










Loading...