— Recht auf Stadt

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Der Galgenbuck, Badens letzte Landreserve wird eingezont. Kulturland - geht eigentlich nicht. Doch mit dem neuen Quartier für 2'000 Menschen ist die Hoffnung auf bezahlbaren Wohnraum verbunden. Welche Nachbarschaften sind im neuen Stadtteil geplant? Findet Baden im Galgenbuck den Anschluss an die zeitgenössischen Quartierentwicklungen, wo Vielfalt aber auch Gemeinschaft ausprobiert wird. Ist die künftige Bewohnerschaft beim Planen und Bauen involviert oder entscheidet der Immobilienmarkt über das Wohnungsangebot? Welchen Handlungsspielraum hat die Politik? Wer baut was und für wen?

Nach der Einführung zum Siedlungsentwurf Galgenbuck durch Architekt Han van de Wetering (van de Wetering, Atelier für Städtebau) und der Präsentation zur Stadtteilentwicklung Erlenmatt Ost in Basel durch Urs Buomberger (Stiftung Habitat) diskutieren Doris Sfar (Bundesamt für Wohnungswesen), Jutta Mauderli (Markstein Immobilien/Logissuisse), Rolf Wagner (WOGENO Aargau) und Geri Müller (Stadtammann Baden, Ressort Stadtentwicklung).

Moderation von Eva Gerber (Büro Kontextplan) mit einem Beitrag von Stadtbeobachter und Poet Simon Libsig.

---> royalbaden.ch

 

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16. April 2015 – 19:00

Baden wächst. Und wie! Aber wie? Wachstumspropheten künden bis 2035 für Baden einen Bevölkerungszuwachs um einen Viertel an. Wo sollen die denn hin? Hat Verdichten mit Verdrängen zu tun? Wie ist die Stadt in der wir leben wollen? Wer steuert, plant und baut Baden? Diesen Fragen gehen wir diesen Frühling in einer Podiumstrilogie nach.

TEIL 1: Donnerstag, 12. März 2015 «Mittendrin, planen an der Bahnhofstrasse»

Mechanismen einer Arealentwicklung: Stadt und Eigentümerin projektieren auf dem Postareal. Dabei prallen zahlreiche Interessen aufeinander. Was wird in Zukunft das Gebiet um den Bahnhof prägen? Busterminal, Tor zum Bahnhof, gehobener Wohnraum, Gebäude der Geschichte, engagierte Kulturakteure?

Teil 2, Do 16. April 2015 «Die Stadt, wie wir sie lieben»

Was heisst schon urban? Stadt entwickeln bedeutet mehr als Bauen: Welche Eigenschaften verleihen einer Stadt Ausstrahlung, aber auch Alltagsqualitäten für die Bewohnerinnen und Besucher? Wo fühlt man sich wohl? Was heisst urban? Was braucht es, um Verdichtung als Qualität zu erleben?

Nach einem Rückblick auf Teil 1 diskutieren Billa Sibylle Ciarloni (Autorin), Robert Sailer (Citycom „Badens Betriebe beleben Baden“), Philipp Klaus (Wirtschafts- und Sozialgeograf), Thomas Lütolf (Standortmarketing Baden) und Vesna Tomse (Stadtsoziologin und -campaignerin). Moderation: Urs Tremp. (Journalist). Wieder mit einem Resümee von Wortakrobatin Patti Basler.

Vorschau: Teil 3, Mi 13. Mai 2015 «Neue Wege in der Stadtentwicklung»

Wie lassen sich private Arealüberbauungen für die Stadtentwicklung nutzen? Welche Spielräume für urbane und gemeinnützige Anliegen gibt und braucht es? Ein Städtebau-Stammtisch der Zeitschrift Hochparterre zu wegweisenden Beispielen und den Lehren für Baden.

 

Alles immer überall

 

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13. November 2014 – 17:30

Donnerstag, 13. November 2014

Treffpunkt: 17:30 Zentralpark Lorraine

Kundgebung 19:00 Rathausplatz

Letzte Woche hat Regierungsstatthalter Lerch eine Beschwerde der FdP gutgeheissen und somit den Stadtratbeschluss vom September 2013 für nichtig erklärt, der das Prestigeprojekt des Gemeinderats stoppen wollte und der Stadt noch einmal die Gelegenheit geboten hätte, ihr ursprüngliches Versprechen für die Errichtung von günstigem Wohnraum in der Lorraine einzulösen.

Obwohl vor Bundesgericht noch eine Einsprache hängig ist, hat Regierungsstatthalter Lerch diesen umstrittenen Entscheid gefällt und somit den Weg frei gemacht für das Projekt Baumzimmer. Doch wir wehren uns weiter gegen dieses Projekt, mit dem die Gentrifizierung in der Lorraine – also die immer teurer werdenden Wohnungen und die Verdrängung von Wenigverdienenden – weiter voranschreiten würde.

Es ist nun wieder an der Zeit, den Widerstand auf die Strasse zu tragen und zu zeigen, dass wir dieses städtische Luxusbauprojekt nicht wollen. Je mehr Leute an der Demonstration teilnehmen, desto stärker ist das Zeichen, das wir im Rathaus hinterlassen.

Wir fordern den Verzicht auf das gemeinderätliche Prestigeprojekt Baumzimmer und die Abschreibung der entstandenen Kosten!

Wenn Immo Bern es nicht fertig bringt, eine dem Quartier angemessene Planung durchzuführen, sollen sie das Grundstück einem gemeinnützigen Wohnbauträger abgeben.

Die Stadt ist unser Lebensraum – das Quartier sind wir, hier bauen wir!

Bringt Lärminstrumente mit!

Nachbarschaftskomitee Lorraine u.a., 5. November 2014

 ->>  Hier gibts den Flyer als pdf.

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26. November 2014 – 19:30

Mittwoch, 26. November 2014 um 19.30, im Böxli (Zentral-Park Lorraine/Lagerweg 10, Bern)

Recht auf die Stadt

Lesung mit Daniel Mullis

Die sozialen Revolten der letzten drei Jahre (z.B. Kairo, Athen, New York, Istanbul) sowie die zunehmenden Auseinandersetzungen um Wohn-, Freiräume und Gestaltungsrechte haben weltweit den Ruf nach einem »Recht auf die Stadt« erneut laut werden lassen. In seinem Buch konfrontiert Daniel Mullis den französischen Marxisten, Stadtforscher und Philosophen Henri Lefebvre mit dem Ansatz der radikalen Demokratie nach Ernesto Laclau und Chantal Mouffe, um danach Aspekte für eines zeitgenössischen, aktivistischen und praxisorientierten Rechts auf die Stadt zu skizzieren.

Den Flyer gibt hier als pdf.

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29. Oktober 2013 – 20:00

"Wem gehört Zürich" trifft auf die Europaallee - Demonstration vom 26.10.13

Info- und Diskussionsabend mit Vesna Tomse, Mitinitiantin von «Wem gehört Zürich?»

Dienstag, 29.Oktober, 20.00
Mozaik, Stauffacherstrasse 101/a (im Hofgebäude neben dem Jamarico), 8004 Zürich

Günstige Wohnungen sind rar in der Stadt Zürich. Und es werden immer weniger. Auch die Zahl der nicht-kommerziellen Orte, an denen man sich zu kulturellen Aktivitäten treffen kann, schrumpft.

Die Stadt Zürich wandelt sich rasant. Doch was soll aus Zürich werden, eine Stadt für wen? Eine Stadt für alle oder nur für «gute SteuerzahlerInnen» und solvente EigentümerInnen?  Und wie können wir den Wandel mitbestimmen?

Ein Info- und Diskussionsabend mit Vesna Tomse, Mitinitiantin von «Wem gehört Zürich?»


Eine Veranstaltung der Partei der Arbeit Zürich im Rahmen von „Wem gehört Zürich?“

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21. März 2013

Weder Wohnhaus noch Altbau wie früher: Das "Blaue Haus" an der Rautistrasse ist ein Büro-Block

Die neuste Besetzung an der Rautistrasse in Altstetten zeigte es einmal mehr: Es scheint von Immo-Besitzer-Seite v.a. drei Rezepte gegen die Wohnungsnot zu geben. Das erste sind leere Türme im Hochpreis-Segment, siehe Mobimo-Tower. Das zweite ist die zusätzliche Verknappung durch das Unbewohnbar-Machen von Häusern, siehe die zweimal besetzte Langstr. 95 oder nun eben die Rautistrasse. Und das dritte ist die Räumung auf Vorrat, siehe die UWAGA.

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23. März 2013 – 16:00

Grossaufgebot der Polizei rund um die Bäckeranlage: Die Stauffacherstrasse war für zwei Stunden gesperrt.

Die Artikel im Tagesanzeiger und im 20Minuten vom Donnerstag und der Folgeartikel im Tagesanzeiger am Freitag liessen es erahnen: Da braut sich etwas zusammen über der geplanten "Reclaim the City"-Demonstration. Der Tagi-Titel "Eine Million Sachschaden, 217 Anzeigen, keine Verhaftungen" zur Binz-Demo rief geradezu nach einem nächsten Artikel "Keine Sachbeschädigungen, hunderte von Verhaftungen" am Samstag 23. März.

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1. Dezember 2012
31. Dezember 2012

Flyer Aktionsmonat Binz

Dezember ist Aktionsmonat in der Zürcher Binz, denn Ende Jahr soll der Kultur-Freiraum verschwinden. Darum sind alle aufgerufen ihr Türlein im Adventskalender zu öffnen. In eigenen Aktionen, so gross oder klein sie auch sein mögen, soll auf den Freiraum Binz aufmerksam gemacht werden.

Mehr Infos zur Binz

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7. Oktober 2012 – 20:30

 

Besetzungen in Amsterdam nach der Illegalisierung: Neue Modelle für ein altes grosses Thema

Amsterdam nach der Illegalisierung von Hausbesetzungen: Wie verschaffen sich heute die "Kraker" der früheren Besetzermetropole Europas autonomen Frei- und Lebensraum? Dogma versus Pragmatismus - besetzen für die Revolution oder zur Thematisierung gesellschaftlicher Probleme?

Ein Infoabend über Hausbesetzung (kraken) in Amsterdam unter besonderer Berücksichtigung der Sprechstunde (Beratungstelle) für Hausbesetzung aus Amsterdam Oost.

Sonntag 7. Oktober 2012, 20:30
Autonomer Beautysalon, Hohlstr. 481, Zürich-Altstetten

Zum Drucken:

Flyer
Poster

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8. Februar 2012 – 20:00

Zürich ist eine global city: Mit ihren Banken, auf denen das Fluchtgeld von Diktatoren und Superreichen dieser Welt lagert, ist sie ein globaler Knotenpunkt der Finanzwirtschaft. Wie London, New York, Tokio, Hongkong, Buenos Aires oder Istanbul ist sie eine jener Städte, durch die das Geld und der (Waren-)Verkehr der globalisierten Wirtschaft fliesst. Und wie alle diese global cities zieht sie einerseits gutverdienende Manager an, die in den Hauptsitzen der multinationalen Unternehmen arbeiten, andererseits prekäre ArbeiterInnen, die mit Reinigungs-, Haus- und Sexarbeit, in Restaurants und auf dem Bau minimale Löhne verdienen. Die städtische Bevölkerung wird gespalten in reich und arm, in Zentrum und Peripherie, auch räumlich: Marginalisierte Bevölkerungsteile (Alleinerziehende, Auszubildende, Alkoholiker, Ausländer, Anschaffende, Asylanten, Alte – überhaupt Arme) werden an den Rand der Stadt gedrängt, während sich Gutverdienende im Zentrum breit machen. Wie sich diese Prozesse im städtischen Raum äussern zeigt Vesna Tomse, Soziologin und Politikwissenschaftlerin.

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