— Recht auf Stadt

13. November 2014 – 17:30

Donnerstag, 13. November 2014

Treffpunkt: 17:30 Zentralpark Lorraine

Kundgebung 19:00 Rathausplatz

Letzte Woche hat Regierungsstatthalter Lerch eine Beschwerde der FdP gutgeheissen und somit den Stadtratbeschluss vom September 2013 für nichtig erklärt, der das Prestigeprojekt des Gemeinderats stoppen wollte und der Stadt noch einmal die Gelegenheit geboten hätte, ihr ursprüngliches Versprechen für die Errichtung von günstigem Wohnraum in der Lorraine einzulösen.

Obwohl vor Bundesgericht noch eine Einsprache hängig ist, hat Regierungsstatthalter Lerch diesen umstrittenen Entscheid gefällt und somit den Weg frei gemacht für das Projekt Baumzimmer. Doch wir wehren uns weiter gegen dieses Projekt, mit dem die Gentrifizierung in der Lorraine – also die immer teurer werdenden Wohnungen und die Verdrängung von Wenigverdienenden – weiter voranschreiten würde.

Es ist nun wieder an der Zeit, den Widerstand auf die Strasse zu tragen und zu zeigen, dass wir dieses städtische Luxusbauprojekt nicht wollen. Je mehr Leute an der Demonstration teilnehmen, desto stärker ist das Zeichen, das wir im Rathaus hinterlassen.

Wir fordern den Verzicht auf das gemeinderätliche Prestigeprojekt Baumzimmer und die Abschreibung der entstandenen Kosten!

Wenn Immo Bern es nicht fertig bringt, eine dem Quartier angemessene Planung durchzuführen, sollen sie das Grundstück einem gemeinnützigen Wohnbauträger abgeben.

Die Stadt ist unser Lebensraum – das Quartier sind wir, hier bauen wir!

Bringt Lärminstrumente mit!

Nachbarschaftskomitee Lorraine u.a., 5. November 2014

 ->>  Hier gibts den Flyer als pdf.

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26. November 2014 – 19:30

Mittwoch, 26. November 2014 um 19.30, im Böxli (Zentral-Park Lorraine/Lagerweg 10, Bern)

Recht auf die Stadt

Lesung mit Daniel Mullis

Die sozialen Revolten der letzten drei Jahre (z.B. Kairo, Athen, New York, Istanbul) sowie die zunehmenden Auseinandersetzungen um Wohn-, Freiräume und Gestaltungsrechte haben weltweit den Ruf nach einem »Recht auf die Stadt« erneut laut werden lassen. In seinem Buch konfrontiert Daniel Mullis den französischen Marxisten, Stadtforscher und Philosophen Henri Lefebvre mit dem Ansatz der radikalen Demokratie nach Ernesto Laclau und Chantal Mouffe, um danach Aspekte für eines zeitgenössischen, aktivistischen und praxisorientierten Rechts auf die Stadt zu skizzieren.

Den Flyer gibt hier als pdf.

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18. September 2014
19. September 2014
20. September 2014

Wie stellen unsere Sprache und unser Handeln Grenzen und Räume her – in der Stadt, unter Nationen, im Internet oder im Kunstbetrieb? Und wie wirken diese Räume auf unsere Sprechpositionen und Handlungsmöglichkeiten zurück? Zeitfugen, Umzonungen – Widerständige Raumproduktion heute? geht dieser Thematik in fünf ineinandergreifenden Gesprächen nach. ExpertInnen aus den Bereichen Soziale Arbeit, Kunst, Theater, Wissenschaft und Aktivismus tauschen sich in verschiedenen Konstellationen aus und entwickeln dabei neue, diskursive Räume. Die nicht auf dem Podium sitzenden ExpertInnnen kommentieren aus dem Zuschauerraum die jeweiligen Gespräche ihrer Kolleginnen als RespondetInnen. Und umgekehrt.

18. September: 19.00 Uhr, 21.30 Uhr
19. September: 19.00 Uhr
20. September: 16.00 Uhr, 19.00 Uhr

Schlachthaus Theater Bern, Rathausgasse 20, 3011 Bern

Eintritt frei

Mehr Infos

Flyer zum verschicken

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18. September 2014 – 17:00

«Film in Bewegung» zeigt:

Labitzke@Rote Fabrik.

Eine Bestandesaufnahme.

Ab 17 Uhr Ausstellung

19 Uhr: Filmvorführungen und Diskussion

Während 25 Jahren wurde die ehemalige Farbenfabrik Labitzke in Zürich von einer bunten Mischung unterschiedlichster Zwischennutzungen belebt. Seit drei Jahren gehörte dazu auch der Kultursquat «Autonomer Beauty Salon» – auf einem zuvor verwahrlosten Teil des Geländes. Anfangs dieses Jahrs wurde zudem fast der Rest des Labitzke-Areals besetzt, nachdem den MieterInnen gekündigt worden war. Einige MieterInnen wehrten sich juristisch gegen die Kündigung und erkämpften eine Mieterstreckung bis anfangs August. Danach liess die Eigentümerin «Mobimo» die Gebäude polizeilich räumen – noch vor die Bewilligung einer Baueingabe erteilt worden war.

Nachdem im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Film in Bewegung» bereits im Mai dieses Jahres ein filmischer Abstecher ins Labitzke-Areal und andere urbane Freiräume in Zürich unternommen wurde, zeigen wir am 18. September weitere Produktionen, die in den letzten Jahren im und um die Labitzke entstanden sind: Filme, visuelle Recherchen, Toncollagen, Dokumentationen und Bilder. Das Happening wird von Leuten vom Labitzke gestaltet und mitorganisiert. Ausstellung und Filmvorführungen bringen einen kulturellen Mikrokosmos zur Darstellung, der in vielem an die Anfänge der Roten Fabrik in den 1980er Jahren erinnert.

Über die Veranstaltungsreihe «Film in Bewegung»

Durch das Internet wird heute das Arbeiten mit Filmkameras in sozialen Bewegungen und in der Alternativkultur vielfältiger und professioneller. Videos können ohne grossen Aufwand in verschiedenste Bewegungszusammenhänge eingebaut werden. Doch werden dadurch die Filme besser? Und erreichen sie auch ein Live-Publikum und nicht nur die online-community? In «Film in Bewegung» kommen Filmschaffende zu Wort, die Einblicke in ihre Arbeit geben und im Gespräch mit dem Publikum der Frage nachgehen, ob sich Anspruch und Wirklichkeit von Gegenöffentlichkeit decken – damals und heute.

Mehr auf: http://www.rotefabrik.ch/de/konzept/eventdetail.php?id=19639

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Alle Infos auf: http://autonomerbeautysalon.wordpress.com/

Abgesang der NZZ

Aus dem Tagesanzeiger:

Zur Strassenblockade

Zur Räumung

Interview mit Polizeivorsteher Richard Wolff

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Seit Montag befindet sich das Labitzke-Areal im Widerstand gegen die drohende Räumung. Denn am Montag mussten die MieterInnen, die sich gegen die Kündigung durch die Mobimo gewehrt hatten, ihren Schlüssel abgeben. Damit droht nun auch den BesetzerInnen des Labitzke und des Beautysalons die Räumung durch die Polizei. Diese wollen das Labitzke-Areal jedoch nicht kampflos räumen. Mit einer Strassenblockade haben sie bereits auf die Situation im Labitzke aufmerksam gemacht. Die MieterInnen ihrerseits brachten mit ihrer Aktion “Reni-Ex” Anschauungsmaterial zu den Methoden effizienter Räumung.

Alle News laufend auf dem Newsticker des Beautysalon: http://autonomerbeautysalon.wordpress.com/

Die bisherigen Medienmitteilungen:

Medienmitteilung der BesetzerInnen am Montag 04.08.2014

Aktion “Reni-Ex” der MieterInnen vom Montag 04.08.2014

Strassenblockade 05.08.2014

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Liebe Leute, Kinder, Freund_innen, Gäste, Besucher_innen, Unterstützer_innen, Haustiere, Bekannte, Kritiker_innen usw. vom ABS und Labitzke- Areal

Vermutlich habt ihr es schon längst mitbekommen: der ABS und das Labitzke- Areal sollen verschwinden! Was das bedeutet und bedeutet hat, wisst ihr alle für euch selber am besten!Nun gehts Schlag auf Schlag: nächste Woche soll das Areal durch die Staatsgewalt geräumt werden, um die Gentrifizierung ihren weiteren Lauf nehmen zu lassen!
Nachdem die letzte Mietpartei am kommenden Montag , 04.August um 8:00 Uhr das Areal offiziell verlassen haben soll, ist das Areal dann sozusagen zum Abschuss freigegeben.

Wir rufen euch also nochmals alle auf hierher zu kommen und zu bleiben, mitzumachen was das Zeugs hält, die Stadt mal wieder richtig aufzuwühlen!

Ab kommenden Sonntag Abend gehts los! Weitere Infos auf den beiden Flyern und unserem Blog, die nächsten Tage auch mit zunehmender Informationsflut: www.autonomerbeautysalon.wordpress.com | www.bleib-farbig.net

Anbei die letzten Aufrufe in Plakatformat – sehr gerne auch zum Drucken, Verteilen, Weitermailen, Posten oder wasdergugger auch immer!

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21. Juni 2014 – 14:00

Spekulieren und machen Geld auf Kosten anderer: UBS, CS, Mobimo, SBB und Co.

Bei strahlendem Sonnenschein und 33 Grad fand gestern Samstag 21.06.2014 die zweite “Wem gehört Zürich?”- Demonstration statt. Ca. 2000 sehr unterschiedliche Menschen demonstrierten für eine Stadt für alle statt nur für die Reichen dieser Welt.

Mit fressgierigen Hochhäusern, Musikanlagen, einer Samba-Band, einem Mobimonster, kreativen Transparenten und einer gehörigen Portion guter Stimmung gingen gestern ca. 2000 Menschen auf die Strasse, um bezahlbaren Wohn-, Arbeits- und Kulturraum zu demonstrieren. In Redebeiträgen des MieterInnenverbands, der Kirche St. Jakob, der Autonomen Schule Zürich und des Labitzke-Areals wurde die Verdrängung aus ganz unterschiedlicher Sicht gezeigt. Die Forderungen waren aber allen gemein: In Zürich sollten ganz verschiedene Menschen und Gemeinschaften Raum finden; nur so kann das vielfältige Leben in der Stadt stattfinden.

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21. Juni 2014 – 14:00

Genauso bunt und durchmischt wie die letzte Demo am 26. Oktober 2013 soll sie werden - die Wem gehört Zürich? Demo am Samstag 21.06.14

Auf zur zweiten grossen Wem gehört Zürich Demo!  Wir freuen uns auf einen bunten Umzug für ein offenes Zürich, ein Zürich für alle. Wir fordern:

– Bezahlbaren und sicheren Wohnraum für alle
– Bezahlbaren Raum für Gewerbe und Kultur
– Für Freiräume und Selbstverwaltung
– Gegen Verdrängung und eine Stadt der Kapitalinteressen

Wir besammeln uns um 14 Uhr auf der Rathausbrücke, die Schlusskundgebung wird um 16:30 auf dem Helvetiaplatz sein. Das Abendprogramm mit Vokü und Konzerten (Girls from Aloha, Biestig, Norton) wird in der Labitzke stattfinden.

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14. Juni 2014 – 18:00

Die Slums der Siebzigerjahre rund um Rom und ihre Bewohner_innen, die baraccati.

Es ist nicht lange her, als auch in Europa Slums die grossen Städte umringten. So wohnten die “baraccati”, interne italienische MigrantInnen, marginalisiert in selbstgebauten Barracken rund um Rom. In den 70er Jahren schlossen sich die Bewohner_innen zusammen und begannen sich gegen die entwürdigende Situation zu wehren. Der Film von Maria Iorio / Raphaël Cuomo “From thousands of possibilities” zeichnet diese Stadtbewegung nach.

Samstag 14.06.2014, 19.00
Les Complices, Anwandstrasse 9, 8004 Zürich

Die Überreste der behelfsmässigen Behausungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg entlang dem Felice Akuädukt im Mandrione-Quartier von Rom entstanden, sind heute noch sichtbar. Die Shantytowns, die sich an der Peripherie der grösseren italienischen Städte im industriellen Norden und in Rom durch die interne Migration rasant vergrösserten, wurden zum Motiv von Filmen und anderen kulturellen Produktionen, darunter auch “dokumentarischen” Erkundigungen die die vorgefundenen Realitäten oft für politische Motive instrumentalisierten oder zur Essentialisierung des Charakters der Bewohner_innen als primitiv, widersprüchlich und unveränderbar benutzten. Entgegen dieser Klischees wurden die Bewohner_innen der informellen Behausungen Ende der 1960er Jahre zu Protagonist_innen urbaner Kämpfe und entwickelten Formen der kollektiven Organisation und der direkten Aktion.

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